ONIX DESIGN • Fahrzeugdesign – GT Plus GmbH
Hierzu: Mockup für die Projektplanung – Entwurfsreihe 3.
Bericht über das Fahrzeugdesign für die GT Plus GmbH.
Die Entwicklung
Der Auftrag
Nach Abschluss des Corporate-Design-Projekts für GT Plus wurde ich beauftragt, dieses Erscheinungsbild auf die Fahrzeugflotte zu übertragen. Kern des Auftrags war die Entwicklung eines Car-Wrapping-Designs für die firmeneigenen Fahrzeuge – zunächst am Beispiel eines Škoda Enyaq als E-Fahrzeug.
Ziel war ein Fahrzeugauftritt, der klar als GT-Plus-Hausprodukt erkennbar ist, die neue Farb- und Formensprache sichtbar macht und gleichzeitig im Straßenbild als professionelles, technikorientiertes Softwarebüro wahrgenommen wird. Das Fahrzeug sollte nicht nur „beschriftet“ sein, sondern als rollende Visitenkarte wirken: wiedererkennbar, modern und gestalterisch sauber durchdekliniert.
Gestalterisch sollte das Interface auf dem Corporate Design von GT Plus basieren und als Hausprodukt der GT Plus GmbH erkennbar sein: technisch, professionell und trotzdem zugänglich.
Bereiche der Entwicklung
Ausgangspunkt war das bestehende Corporate Design: Farbwelt, Typografie, Logoanwendung und Gestaltungsprinzipien. Diese wurden auf die dreidimensionale Fahrzeugform übertragen und in ein modulares Layout übersetzt, das sich perspektivisch auch auf weitere Fahrzeugtypen anwenden lässt.
Schwerpunkte der Gestaltung waren unter anderem:
eine klare Flächenaufteilung mit großflächigen Farbblöcken, die die Linienführung des Fahrzeugs aufnehmen,
eine dominante, aber ruhige Logo- und Schriftanwendung, gut lesbar aus mittlerer Distanz und bei Fahrt,
die Integration von Kontakt- und Kenninformationen (z. B. Webadresse, Leistungsprofil) ohne das Fahrzeug zu überladen,
eine Gestaltung, die den Charakter als E-Fahrzeug und modernes Arbeitsmittel von GT Plus unterstützt.
Parallel zur Gestaltung auf Basis von Mockups und Seitenansichten entstand die Druckvorstufe für den Folierer:
maßstäbliche Ansichten, Hinterlegung der relevanten Fahrzeugmaße, Anlage von Überlappungszonen, Beschnitt und Teilungen sowie die saubere Trennung von Vollflächen, Verlaufselementen und Beschriftung. So konnte das Design technisch korrekt produziert werden, ohne dass in der Produktion noch „interpretiert“ werden musste.
Besonderes Augenmerk lag auf der Balance zwischen Auffälligkeit und Seriosität: Das Fahrzeug sollte im Verkehr ins Auge fallen, aber weiterhin klar als Ingenieur- und Beratungsmarke wahrgenommen werden – nicht als Promotion-Fahrzeug im Eventbereich.
Abschluss
Mit dem entwickelten Car-Wrapping-Design verfügt GT Plus über einen stimmigen, markenkonformen Fahrzeugauftritt, der das Corporate Design konsequent in den realen Raum überträgt.
Der Škoda Enyaq wird zur mobilen Markenfläche: Er transportiert die neue Farb- und Formensprache sichtbar nach außen und stärkt gleichzeitig das Erscheinungsbild gegenüber Kund:innen, und Partnern.
Das Projekt zeigt, wie sich ein durchdachtes Corporate Design über klassische Medien hinaus auf Fahrzeuge und Werbetechnik erweitern lässt – mit klaren Regeln, skalierbaren Layouts und einer gestalterischen Qualität, die auch im Alltag, auf der Straße und im rauen Einsatzumfeld Bestand hat.